Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

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Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

Postby phdnm » 1 year 2 weeks ago (Fri Sep 02, 2016 7:17 am)

Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt


02.09.2016

Detmold/Vlotho. Das Amtsgericht Detmold hat die bereits mehrfach vorbestrafte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck am Freitagvormittag wegen Volksverhetzung zu acht Monaten Haft verurteilt. Weil die 87-Jährige aus Vlotho wegen Leugnung des Massenmords an Juden verurteilt worden war, setzte das Gericht die Haftstrafe nicht zur Bewährung aus.

Haverbeck fehle «jegliche Einsicht», sie habe im Gerichtssaal erneut strafbare Äußerungen gemacht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Rechtsextremistin kündigte an, Berufung einlegen zu wollen.

Haverbeck soll in einem Brief an den Detmolder Bürgermeister Rainer Heller behauptet haben, dass Auschwitz kein Vernichtungslager, sondern ein reines Arbeitslager gewesen sei. Hintergrund für Haverbecks Brief war das Verfahren gegen den früheren SS-Wachmann Reinhold Hanning, der am 17. Juni vom Landgericht Detmold wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 170.000 Fällen zu fünf Jahren Haft verurteilt worden war. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Beim Auftakt des Detmolder Auschwitz-Prozesses war es im Februar zu einem Tumult gekommen, als die Holocaust-Leugnerin versuchte, in die Verhandlung zu gelangen.


http://www.lz.de/dossier/auschwitz_proz ... teilt.html



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Re: Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

Postby phdnm » 11 months 1 week ago (Tue Oct 11, 2016 7:10 am)

Freiheitsstrafe für Holocaust-Leugnerin Haverbeck


11.10.2016

Bad Oeynhausen/Vlotho. Die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck aus Vlotho wurde am Dienstagmorgen zu elf Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld warf ihr Volksverhetzung vor. Noch ist das Urteil aber nicht rechtskräftig, berichtet der WDR.

Haverbeck stand schon mehrere Male wegen desselben Vorwurfs vor Gericht. Diesmal ging es um einen Brief an den Zentralrat der Juden, in dem sie sich der Volksverhetzung strafbar gemacht haben soll. Zum anderen stehen derlei Äußerungen aber auch auf einer von ihr verantworteten Internetseite.

Ursula Haverbeck ist die Mitbegründerin des 2008 verbotetenen Collegium Humanum in Vlotho. Sie wurde bereits drei Mal wegen Volksverhetzung zu Geldstrafen in Höhe von insgesamt 14.100 Euro verurteilt. In zwei weiteren Verfahren in Hamburg und Detmold bekam sie Haftstrafen von insgesamt 18 Monaten, die allerdings noch nicht rechtskräftig sind.

Die 87-jährige sieht sich als Verfechterin für "Wahrheit und Gerechtigkeit". Ihre Anhänger in der rechten Szene feiern sie als Ikone des Geschichtsrevisionismus. Vor Gericht verzichtete sie bisher immer auf Rechtsanwälte.

Noch ist Haverbeck auf freiem Fuß: Gegen das erste Hafturteil von vor elf Monaten hat sie Berufung eingelegt. Das Hamburger Amtsgericht hat noch keinen neuen Termin festgelegt, schreibt der WDR. Das bis heute letzte Urteil aus Detmold ist erst fünf Wochen alt und auch hier hat sie Berufung eingelegt.


http://www.lz.de/ueberregional/owl/2094 ... rbeck.html

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Re: Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

Postby phdnm » 11 months 6 days ago (Fri Oct 14, 2016 7:03 am)

Bericht zum Haverbeck-Prozeß in Bad Oeynhausen

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11 Oktober 2016

Ursula Haverbeck zählt zu den bekanntesten Dissidentinnen der BRD. Am Dienstag wurde der mutigen Vorkämpferin für ein freies Deutschland, die nächsten Monat ihren 88. Geburtstag feiert, wegen ihres Engagements für Meinungs- und Forschungsfreiheit wieder einmal der Prozeß vor einem bundesdeutschen Gericht gemacht.

Haverbeck läßt sich von nichts und niemanden einschüchtern: Keinem Richter, keinem Staatsanwalt und keinem Zentralrats-Funktionär ist es gelungen, der couragierten Regimekritikerin den Mund zu verbieten. Deshalb durchläuft sie seit beinahe 15 Jahren eine Odyssee durch bundesdeutsche Gerichtssäle: von Hamburg bis München, von Berlin bis Bielefeld. Am Dienstag urteilte das AG Bad Oeynhausen über vier Beiträge auf der persönlichen Netzseite Haverbecks, die den Straftatbestand des Gesinnungsparagraphen 130 StGB („Volksverhetzung“) erfüllen sollen. Der RECHTE-Kreisverband Ostwestfalen-Lippe war mit einigen Personen vor Ort und berichtet exklusiv über den ereignisreichen Tag.

Großer Andrang – kleiner Gerichtssaal

Schon seit dem frühen Morgen warteten Unterstützer Haverbecks vor dem Gerichtsgebäude, um einen der begehrten Plätze im Sitzungssaal zu bekommen. Obwohl das Regime natürlich darüber informiert ist, daß Dissidenten-Prozesse immer auch eine große kritische Öffentlichkeit anziehen, werden in den allermeisten Fällen für die Verhandlungen zu kleine Gerichtssäle ausgewählt. So war es auch diesmal: In den Saal paßten etwa 50 Zuschauer, wovon ca. 15 für Journalisten der systemnahen Lügenpresse reserviert waren. Von den 35 Publikumsplätzen konnten etwa 30 mit Haverbeck-Unterstützern besetzt werden, nur eine Handvoll augenscheinliche Gegner der Meinungsfreiheit nahmen auf den Zuschauerrängen Platz.

Doch zu dem Prozeß waren noch wesentlich mehr kritische Deutsche angereist: Rund 50 Regimekritiker erhielten keinen Einlaß mehr und mußten vor dem Gerichtssaal warten, worauf sich der Gerichtsdirektor Werner Meier bereits erste deutliche Kritik der Wartenden anhören mußte.

Insgesamt waren also rund 80 Haverbeck-Unterstützer gekommen, was für einen frühen Dienstagmorgen eine sehr erfreuliche Zahl ist. Darunter befanden sich mehrere bekannte Persönlichkeiten des nationalen Lagers, wie z.B. Lady Michèle Renouf (England), Dr. Rigolf Hennig (Verden/Aller), Wolfgang Juchem (Kassel) und Meinolf Schönborn (Gütersloh).

Haverbeck verteidigt sich – Wartende stimmen Deutschlandlied an

Ursula Haverbeck erschien ohne Verteidiger, was sie damit begründete, daß kein Rechtsanwalt sie effektiv verteidigen könne, ohne sich dadurch selbst strafbar zu machen – ein weiterer Beleg für die Erbärmlichkeit dieses Systems. Haverbeck verteidigte sich also selbst: In ihrer ausführlichen Einlassung drang sie tief in die Weltgeschichte ein, um allen Anwesenden die Hintergründe zu erläutern, um die es bei diesem Prozeß gehe. Die junge Richterin wollte die Angeklagte mehrmals unterbrechen, doch Haverbeck ließ sich auch im Angesicht des Justizsystems nicht einschüchtern und verlas weiter ihr vorbereitetes Manuskript.

In der Eingangshalle des Gerichtsgebäudes spielten sich derweil Tumult-ähnliche Szenen ab: Ein älterer Herr war von Frau Haverbeck gebeten worden, eine Kopie des Manuskriptes ihrer Einlassung vorzulesen, um sie auch denjenigen bekanntzugeben, die keinen Platz im Gerichtssaal mehr erhielten. Doch der Herr konnte nicht einmal den ersten Satz zuendesprechen, da stürmte Gerichtsdirektor Werner Meier mit zwei Polizisten auf ihn los und drohte, ihn aus dem Gebäude werfen zu lassen, sollte er nicht sofort ruhig sein. Der ältere Herr war durch das Vorpreschen des Gerichtsdirektors derart irritiert, daß er beim Herabsteigen einer Stufe beinahe zu Boden stürzte.

Die ganze Szene veranlaßte die Wartenden zu lautstarkem Protest, dem sich Meier augenscheinlich nicht gewachsen schien und den Schutz der Polizisten suchte. Spontan wurde das Lied der Deutschen angestimmt. Wieder pöbelte Meier dazwischen, er würde die Eingangshalle räumen lassen, wenn man mit dem Singen nicht sofort aufhöre. Doch davon ließen sich die Anwesenden nicht beeindrucken, das Lied wurde in allen drei Strophen zuendegesungen. Die Schmach, dutzende mehrheitlich ältere Personen von der Polizei mit körperlicher Gewalt des Gebäudes zu verweisen, nur weil sie das Deutschlandlied gesungen haben, wollte sich Meier dann wohl doch nicht antun.

Unmutsbekundungen für die Richterin – Blumen und Applaus für die Angeklagte

Im Gerichtssaal nahm der politische Schauprozeß weiter seinen Lauf. Nach Haverbecks ausführlicher Einlassung, welche die Richterin mit Pöbeleien und der Staatsanwalt mit demonstrativ zur Schau gestelltem Desinteresse begleiteten, kam es zum Plädoyer des Staatsanwaltes. Er forderte für das Aussprechen gewaltfreier Meinungsäußerungen auf einer Netzseite für die 87-jährige Angeklagte zehn Monate Haft ohne Bewährung. Die Richterin ging über dieses Strafmaß sogar noch hinaus und verhängte eine elfmonatige Freiheitsstrafe. Die zwei weiteren (noch nicht rechtskräftigen) Urteile gegen Haverbeck aus Hamburg und Detmold eingerechnet, ergibt das eine Gesamtstrafe von 29 Monaten Haft!

Dazu die lapidare Bemerkung der Richterin: Die einzige Möglichkeit, Haverbeck von dem Aussprechen ihrer Überzeugungen abzuhalten, sei das Gefängnis. – Schauen wir mal, wie das Strafmaß für die Richterin ausfallen wird, wenn sie sich eines hoffentlich nicht allzu fernen Tages wegen ihrer Tätigkeiten für das Merkel-Regime selbst auf der Anklagebank wiederfinden wird. Dann wird es mit „nur“ elf Monaten Haft wahrscheinlich nicht getan sein.

Die Urteilsbegründung der Richterin wurde mehrmals durch „Lügnerin“-Rufe aus dem Publikum unterbrochen. Einer der Anwesenden wurde während der Verhandlung sogar abgeführt und kurzzeitig festgenommen, weil er der Richterin den „Gabriel-Finger“ gezeigt haben soll.

Nach der Verhandlung wurde Haverbeck in der Eingangshalle des Gerichtsgebäudes mit stürmischem Applaus, Blumensträußen und Umarmungen begrüßt. Spontan wurde erneut das Deutschlandlied angestimmt und in allen drei Strophen gesungen – diesmal ganz ohne irgendwelche Pöbeleien des Gerichtsdirektors. Vor dem Gerichtssaal wurde währenddessen ein Transparent entrollt mit der Aufschrift „Nur die Wahrheit macht euch frei“.

Haverbeck: „Haß nicht mit Haß bekämpfen!“

Anschließend trafen sich die Haverbeck-Unterstützer in einem nahegelegenen Restaurant. Dort war ein kleiner Saal für uns reserviert, doch aufgrund des unerwartet großen Andrangs beim Prozeß wurde eiligst der große Saal für uns hergerichtet. Nachdem alle Gäste eingetroffen waren, hielt Haverbeck eine kurze Ansprache, indem sie den Verlauf der Verhandlung noch einmal Revue passieren ließ und ihre beim Prozeß vorgetragene Verteidigungsschrift näher erläuterte.

Darauf folgte eine interessante Frage- und Diskussionsrunde unter Einbeziehung der Gäste, in der u.a. auch Fragen der Religion eine Rolle spielten. Auf die Frage eines Teilnehmers, ob Haverbeck gegen die haßerfüllten Bemerkungen der Richterin vorzugehen gedenke, folgte eine Antwort, die auch die tiefgläubige Einstellung Haverbecks eindrucksvoll widerspiegelt: „Haß darf nicht mit Haß bekämpft werden. Am Ende wird das Gute immer über das Böse siegen!“


http://die-rechte.com/bericht-zum-haver ... eynhausen/

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Re: Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

Postby phdnm » 9 months 4 weeks ago (Mon Nov 21, 2016 10:21 am)

Haftstrafe für 88-jährige Holocaust-Leugnerin


21.11.2016

Das Amtsgericht Verden hat die 88 Jahre alte und mehrfach vorbestrafte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck am Montag wegen Volksverhetzung in mehreren Fällen zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt.

Verden

Richter Christoph Neelsen folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Haverbecks Anwalt hatte auf Freispruch plädiert.

In den Jahren 2014 und 2015 habe die Rechtsextremistin für die Zeitschrift "Stimme des Reiches" Beiträge verfasst und redigiert, in denen der Holocaust in Abrede gestellt werde. Auch am Montag sprach Haverbeck in ihrem Schlusswort von einer "Auschwitz-Lüge" und betonte, das Konzentrationslager Auschwitz sei kein Vernichtungslager, sondern ein Arbeitslager gewesen, wo keine Menschen vergast worden seien. Der Prozess wurde von starken Sicherheitsvorkehrungen begleitet.

Das Amtsgericht Detmold hatte Haverbeck im September wegen Volksverhetzung zu acht Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Auch Gerichte in Hamburg und Bad Oeynhausen hatten die Seniorin 2015 beziehungsweise 2016 zu mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt. In beiden Fällen legte Haverbeck Rechtsmittel ein.


http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norde ... verhetzung

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Re: Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

Postby phdnm » 9 months 2 days ago (Sat Dec 17, 2016 8:59 am)

Prozess um Holocaust-Leugnerin vertagt


16.12.2016

Die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck aus Vlotho kommt dieses Jahr doch nicht mehr vor Gericht. Die heutige Verhandlung vor dem Detmolder Amtsgericht wurde abgesagt, weil sich Haverbeck krank gemeldet hat. Der Prozess wird also erst im nächsten Jahr losgehen. Die 88-Jährige Haverbeck war in diesem Jahr schon mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Sie bestreitet immer wieder, dass es in Deutschland einen Massenmord an den Juden gegeben hat.


https://www.radiobielefeld.de/nachricht ... rtagt.html

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Re: Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

Postby phdnm » 7 months 3 days ago (Wed Feb 15, 2017 12:54 pm)

Verurteilungen ohne Folgen


14.02.2017 - Vlotho/Detmold – Die notorische Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel (Jg. 1928) kassiert Haftstrafen – Konsequenzen haben diese Urteile bisher nicht.

Die Justiz lässt sich bei der 88-jährigen Rechtsextremistin aus dem ostwestfälischen Vlotho (Kreis Herford) viel Zeit. Die achtfach wegen Volksverhetzung verurteilte Haverbeck-Wetzel musste trotz ihrer regelmäßigen Hetzreden und -schriften noch nicht ins Gefängnis. Seit November 2015 kamen vier Verurteilungen zusammen, keine von ihnen ist bisher rechtskräftig. Mehrere Staatsanwaltschaften führen zudem derzeit Ermittlungsverfahren gegen Haverbeck-Wetzel.

Mit dem „Collegium Humanum“, das 2008 als „Sammelbecken organisierter Holocaust-Leugner“ vom Bundesinnenministerium verboten wurde, führte Haverbeck-Wetzel die deutsche Szene der Geschichtsrevisionisten an. Seit 2014 geht sie offensiv mit einer neuen Kampagne in die Öffentlichkeit, in der sie den Holocaust als „größte und nachhaltigste Lüge der Geschichte“ bezeichnet. Bundesweit hält sie auf Veranstaltungen der rechtsextremen Szene Reden und hetzt in Publikationen gegen Juden und verharmlost den Nationalsozialismus.

Insgesamt vier Jahre und elf Monate Gefängnis

Zu Haftstrafen ohne Bewährung verurteilt wurde Haverbeck-Wetzel von den Amtsgerichten Hamburg-Mitte, Detmold, Bad Oeynhausen und Verden. Insgesamt kamen vier Jahre und elf Monate Gefängnis zusammen. Antreten musste die Ikone der rechten Szene bisher keine der Strafen, weil sie stets in Berufung gegen die Urteile ging. Termine für die Berufungsverhandlungen stehen noch nicht fest.

Am Freitag steht Haverbeck-Wetzel erneut vor Gericht, wieder vor dem Amtsgericht Detmold. Bei einer Verhandlung gegen sie im September hatte die Rechtsextremistin zwei Nazi-Schriften an Journalisten verteilt, in denen der Holocaust geleugnet wird. Auch in ihrer Einlassung vor Gericht bestritt sie den Massenmord an den europäischen Juden. Auch am Freitag wird die Volksverhetzerin wieder das Gericht auf freiem Fuß verlassen können.


https://www.bnr.de/artikel/aktuelle-mel ... hne-folgen

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Re: Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

Postby phdnm » 7 months 1 day ago (Fri Feb 17, 2017 9:06 am)

Haftstrafe für Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck


17.02.2017

Detmold. Ein weiteres Urteil ist gefallen: Die notorische Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck aus Vlotho ist wegen Volksverhetzung zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Detmold sprach sie schuldig und verurteilte sie zu einer Haftstrafe von zehn Monaten ohne Bewährung.

Haverbeck hatte während einer Verhandlung vor dem Amtsgericht Detmold im September vergangenen Jahres Schriften an Zuschauer und das Gericht verteilt, in denen sie den Holocaust bestreitet. Übrigens stand sie damals ebenfalls wegen Volksverhetzung vor Gericht. Sie hatte zuvor dem Detmolder Bürgermeister Rainer Heller einen Brief geschrieben, in denen sie - anlässlich des Prozesses gegen Reinhold Hanning - erneut den Holocaust leugnet.

Es ist mittlerweile der vierte Prozess gegen die Wiederholungstäterin. Im Oktober verhängte das Amtsgericht Bad Oeynhausen eine Haftstrafe von elf Monaten ohne Bewährung für Haverbecks fortgesetzte Leugnungen des Massenmords an den europäischen Juden auf ihrer Internetseite. Damit ging das Gericht über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus, die zehn Monate gefordert hatte.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


http://www.lz.de/lippe/kreis_lippe/2169 ... rbeck.html

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Re: Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

Postby phdnm » 4 months 1 week ago (Wed May 10, 2017 10:48 am)

Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck erneut vor Gericht


Prozesstermin am 8. Juni vor dem Landgericht Detmold

10.05.2017

Detmold. Die Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck aus Vlotho steht am 8. Juni erneut vor Gericht. Die 88-Jährige muss sich vor dem Landgericht Detmold verantworten, weil sie gegen zwei Urteile des Amtsgerichts Detmold Berufung eingelegt hat. Nach Angaben eines Sprechers möchte die Staatsanwaltschaft die Berufungsverhandlung nutzen, um beide Fälle zu behandeln.

Zum einen wurde Haverbeck vor dem Amtsgericht Detmold zu acht Monaten Gefängnis verurteilt, weil sie dem Detmolder Bürgermeister Rainer Heller einen Brief geschrieben hat, in dem die 88-Jährige die systematische Ermordung von Juden im Vernichtungslager Auschwitz leugnet.

Zu weiteren zehn Monaten Haft wurde Haverbeck verurteilt, weil sie während eines Prozesses Schriften verteilt hat, in dem sie den Holocaust leugnet. Da das schriftliche Urteil des Amtsgerichts dem Landgericht noch nicht vorliegt, besteht nach Angaben des Gerichtssprechers die Möglichkeit, dass der Termin am 8. Juni verschoben werden muss.


http://www.nw.de/nachrichten/regionale_ ... richt.html

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Re: Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

Postby phdnm » 3 months 1 week ago (Thu Jun 08, 2017 7:38 am)

Prozess gegen Holocaust-Leugnerin Haverbeck abgesagt


Detmold (dpa/lnw) Ein am Landgericht Detmold für Donnerstag geplanter Berufungsprozess um die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck fällt aus. Nach Angaben eines Gerichtssprechers hat die 88-Jährige am Mittwoch ein Attest vorgelegt.

7. Juni 2017

Nach Angaben ihres Arztes ist sie nicht verhandlungsfähig. Das Landgericht Detmold ordnete daraufhin die Untersuchung durch einen Amtsarzt an. Ein neuer Prozesstermin sei noch nicht abzusehen, sagte Gerichtssprecher Wolfram Wormuth.

Die 88-Jährige hatte Berufung gegen zwei Urteile des Amtsgerichts Detmold eingelegt. Sie war wegen Volksverhetzung zu mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Seniorin aus Vlotho im Kreis Herford leugnet seit Jahrzehnten immer wieder den Völkermord an den Juden in Europa.


http://www.ruhrnachrichten.de/nachricht ... 92,3292776

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Re: Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

Postby phdnm » 2 months 3 weeks ago (Fri Jun 23, 2017 10:39 pm)

Haverbecks Haus durchsucht


Donnerstag, 22.06.2017

Die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck aus Vlotho hat es einmal mehr mit der Polizei zu tun bekommen. Ermittler haben ihr Haus durchsucht. Hintergrund war eine bundesweite Aktion gegen Hasspostings im Internet. Haverbeck soll auch auf ihrer Internetseite den Holocaust leugnen.

Bei der Durchsuchung in Vlotho sei es darum gegangen, mögliche Helfer zu finden, sagte die Staatsanwaltschaft. Konkrete Hinweise seien aber nicht gefunden worden. Bundesweit waren vorgestern 36 Verdächtige aus der rechtsextremen Szene festgenommen worden.


https://www.radiowestfalica.de/nachrich ... sucht.html

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Re: Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

Postby phdnm » 2 months 3 weeks ago (Wed Jun 28, 2017 11:28 pm)

Haverbecks Erklärung vor Prozess im Netz


28.06.2017

Vlotho/Detmold (brm). Eigentlich hätte sich die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck aus Vlotho Anfang Juni vor dem Detmolder Landgericht wegen Volksverhetzung verantworten müssen. Dieser Prozess war aber vom Gericht abgesagt worden, weil sich die Angeklagte mit ärztlichem Attest krankgemeldet hatte.

Jetzt soll sie ein Amtsarzt auf Verhandlungsfähigkeit untersuchen und ein medizinisches Gutachten erstellen. Diesen Beschluss hat Haverbeck Mitte Juni als Faksimile auf ihre Internetseite gestellt. Auf der gleichen Seite findet sich in voller Länge auch ihre Erklärung, die sie eigentlich während des Prozesses hätte abgeben wollen. Darin leugnet sie den Holocaust. Auch das Landgericht Bielefeld hat einen für den 26. Juli anberaumten Prozess gegen Haverbeck aufgehoben, bis ein Gutachter über die Verhandlungsfähig der 88-Jährigen entschieden hat.


http://www.lz.de/ueberregional/owl/2183 ... -Netz.html

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Re: Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

Postby phdnm » 3 weeks 5 days ago (Thu Aug 24, 2017 10:42 pm)

Haverbeck wieder vor Gericht


24.08.2017

Die Vlothoerin Ursula Haverbeck geht heute gegen eines ihrer Urteile vor. In dem Berufungsprozess will die 88-jährige erreichen, dass eine Gefängnisstrafe gegen sie aufgehoben wird. Das Landgericht Verden hatte Haverbeck wegen Volksverhetzung im November zu zweieinhalb Jahren verurteilt. Sie hatte zum wiederholten Male öffentlich den Holocaust geleugnet. Haverbeck ist von Gerichten in Hamburg, Detmold, Verden und Bad Oeynhausen mittlerweile insgesamt zu fast sechs Jahren Haft verurteilt worden. Ins Gefängnis musste sie bisher trotzdem nicht.


https://www.radiowestfalica.de/nachrich ... cht-2.html

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Re: Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

Postby phdnm » 3 weeks 2 days ago (Sun Aug 27, 2017 11:34 pm)

Berufungsverfahren: Muss Holocaust-Leugnerin ins Gefängnis?


28.08.2017

Das Landgericht Verden entscheidet heute (10.00 Uhr) über einen Berufungsantrag der Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck. Die 88-Jährige hatte Berufung gegen ein Urteil des Amtsgericht Verden vom 21. November des vergangenen Jahres eingelegt.

Verden. Damals war sie wegen Volksverhetzung zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden.

Hintergrund des damaligen Urteils waren mehrere Beiträge Haverbecks in der in Verden herausgegebenen Zeitschrift "Stimme des Reiches", in denen sie den Holocaust in Abrede stellt. Aus ihrer Sicht war das Konzentrationslager Auschwitz kein Vernichtungslager, sondern ein Arbeitslager, in dem keine Menschen vergast worden seien. Nach der Urteilsverkündung im November hatte Haverbeck gesagt: "Dieses Urteil wird nie rechtskräftig."

Sollte die 88-Jährige vor dem Landgericht Verden unterliegen, wäre grundsätzlich Revision möglich, die dann an den Bundesgerichtshof ginge.


http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Ni ... Gefaengnis

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Re: Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu acht Monaten Haft verurteilt

Postby phdnm » 3 weeks 1 day ago (Mon Aug 28, 2017 10:30 pm)

Holocaust-Leugnerin Haverbeck zu zwei Jahren Haft verurteilt


Die Staatsanwaltschaft hatte zweieinhalb Jahre gefordert / Haverbeck ist mehrfach verurteilt

28.08.2017

Verden. Wegen Volksverhetzung ist die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck aus Vlotho vor dem Landgericht Verden zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. In dem Berufungsverfahren hatte die Staatsanwaltschaft zuvor eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren gefordert, wie die Gerichtssprecherin mitteilte. Die Verteidigung der 88-Jährigen wollte einen Freispruch. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, eine Revision beim Oberlandesgericht möglich.

Haverbeck hatte Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichts Verden vom vergangenen November eingelegt. Damals war sie wegen Volksverhetzung zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Hintergrund des damaligen Urteils waren mehrere Beiträge Haverbecks in der in Verden herausgegebenen Zeitschrift „Stimme des Reiches". Darin stellte sie den Holocaust in Abrede. Mehrfach betonte sie, dass das Konzentrationslager Auschwitz kein Vernichtungslager gewesen sei, sondern ein Arbeitslager. Das Landgericht Verden sah nun Volksverhetzung in acht Fällen als bewiesen an.

Bereits mehrfach verurteilt

Haverbeck wurde schon mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt. Nach ihrer Ansicht wurden im Konzentrationslager Auschwitz keine Menschen vergast. Aus Sicht der Verteidigung sind die Äußerungen Haverbecks durch das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt.

Damit sind die Prozesse gegen die Holocaust-Leugnerin aber noch nicht zu Ende. Demnächst muss sie sich in Detmold vor dem dortigen Landgericht ebenfalls verantworten – es werden zwei Berufungen gegen Urteile vom September 2016 und Februar 2017 verhandelt. Haverbeck war damals zu einer Haftstrafe von acht Monaten und zu einer weiteren Haftstrafe von zehn Monaten verurteilt worden.

Oberstaatsanwalt Ralf Vetter möchte zudem auch eine vor dem Bielefelder Landgericht anhängige Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichts Bad Oeynhausen mitverhandeln. Der Vorsitzende Richter am Detmolder Landgericht, Gerhard Lüking, hat die entsprechenden Akten aus Bielefeld bereits angefordert. Wann der Prozess in Detmold stattfinden wird, ist noch offen.


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