Österreich : Zwei Jahre Haft für Holocaust-Leugnerin

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Österreich : Zwei Jahre Haft für Holocaust-Leugnerin

Postby phdnm » 4 months 3 weeks ago (Thu May 25, 2017 10:00 am)

Zwei Jahre Haft für Holocaust-Leugnerin


23.05.2017

Eine 54-Jährige ist am Dienstag in Salzburg zu zwei Jahren Haft verurteilt worden, weil sie den Holocaust geleugnet hat. Die Frau spielte laut Anklage die Zahl der im Nationalsozialismus ermordeten Juden wiederholt herunter.

Im Internet habe die dem Gericht einschlägig bekannte Sozialhilfeempfängerin geschrieben, dass während des Zweiten Weltkriegs eine Million Juden ermordet wurden, so lautete der Vorwurf der Anklage. Tatsächlich waren es aber sechs Millionen Juden.

Die Einträge auf Facebook und eine neuerliche Anklage wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung nach dem Verbotsgesetz Paragraph 3 g: spätestens vor einem Richtersenat und den Geschworenen im Salzburger Landesgericht wurden der angeklagten 54-jährigen Salzburgerin die Folgen zweier - aus ihrer Sicht - emotionalen Reaktionen auf der Social-Media-Plattform klar. In einem Gutachten wird die Angeklagte als „akzentuierte Persönlichkeit“ bezeichnet, die „empfänglich ist für gewisse Theorien und diese nicht kritisch hinterfragt“.

„Durch Buch in Weltuntergangsstimmung gerutscht“

Die 54-jährige selbst gab an, von einem Buch beeinflusst gewesen zu sein, in dem Hitler als Doppelagent dargestellt werde, der auch für die zionistische Weltherrschaft gearbeitet habe. Deshalb habe sie nach Recherchen im Internet die Höhe der Zahl der in Konzentrationslagern ermordeten Juden angezweifelt.

Die Frau sagte, keine Neonazi-Anhängerin zu sein und den Holocaust nicht zu leugnen. Durch die Lektüre sei sie aber in eine Weltuntergangsstimmung gerutscht. Sie habe auf Facebook nur zweimal auf ein Posting geantwortet und mittlerweile ihren Account gelöscht. Das Urteil, zwei Jahre bedingte Haft, ist noch nicht rechtskräftig.

Schon im vergangenen November verurteilt

Vergangenen November war die Frau schon einmal einschlägig verurteilt worden - zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten auf Bewährung unter einer Probezeit von drei Jahren.

Nur zwei Tage nach dieser Verurteilung soll sie in dem sozialen Netzwerk geschrieben haben, sie würde es wieder tun, um zur geschichtlichen Wahrheitsfindung beizutragen.


http://salzburg.orf.at/news/stories/2844949/



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