Grundschullehrer und Holocaustleugnerin (Ursula Haverbeck) im Gespräch

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Grundschullehrer und Holocaustleugnerin (Ursula Haverbeck) im Gespräch

Postby phdnm » 7 months 1 week ago (Wed Mar 07, 2018 1:19 pm)

Grundschullehrer und Holocaustleugnerin im Gespräch


7. März 2018 – 20 Adar 5778

Notorische Shoaleugnerin Ursula Haverbeck leugnet Massenmord durch Vergasung in Auschwitz im Video des vom Dienst suspendierten Berliner Grundschullehrers Nikolai Nerling…

In einem Video, veröffentlicht auf dem Youtubekanal des suspendierten Berliner Grundschullehrers Nikolai Nerling, behauptet die einschlägig verurteilte Shoaleugnerin Ursula Haverbeck, „in Auschwitz wäre niemand vergast“ worden.

https://www.bitchute.com/video/nzXTHH9Hz5x1/

Das Video, ein freundschaftlicher Dialog zwischen Nerling und Haverbeck, entstand am Rande einer Vortragsveranstaltung in Thüringen am 3. März 2018, bei der die Shoaleugnerin referierte. In dem rund 15-minütigen Gespräch geht es unter anderem um Haverbecks Verurteilung zu zwei Jahren Haft wegen mehrerer volksverhetzender Straftaten.

In einer Sequenz, wo sie behauptet den „angesehenen Spiegelredakteur“ Fritjof Meyer zu zitieren, sagt sie, Meyer sei zu dem Schluss gekommen, dass „356.000 vergast seien außerhalb von Birkenau – also […] in Auschwitz wäre niemand vergast -, außerhalb von Birkenau, in zwei Bauernhäusern, von deren einem man gerade die Fundamente entdeckt hat“. […] Nach dieser Aussage, die Fritjof Meyer offensichtlich nie so aufgeschrieben hat, „können wir jetzt auch sagen“, so Haverbeck weiter, „den Holocaust hat es nicht gegeben. Denn wir können nicht sagen, dass vielleicht 356.000, das können ja auch noch weniger werden, schon ein singuläres Verbrechen, das heißt das größte Verbrechen aller Zeiten, sein kann. Denn alleine die Opfer der Vertreibung sind schon wesentlich mehr. Das waren 2,5 bis 3 Millionen und so weiter. […] Wenn man das alles [Rheinwiesen, Hiroshima, Bomben und Dresden] dazu nimmt, dann ist das hinfällig“.

Fritjof Meyer, den Haverbeck glaubt zu zitieren, bezeichnete die Aussage, dass es in Auschwitz-Birkenau keine Gaskammern zur Menschentötung gegeben habe, als einen „unsinnigen Standpunkt“. Zu „den beiden umgebauten Bauernhäusern außerhalb des Lagers“ schrieb Meyer in seinem in der Zeitschrift Osteuropa erschienenen Artikel, dass der „tatsächlich begangene Genozid […] wahrscheinlich überwiegend“ dort stattgefunden habe. (Quelle: Osteuropa. 52. Jg., 5/2002, S. 631-641.) Die mehrmonatige Debatte unter Fachleuten, bezüglich seiner im Artikel aufgestellten umstrittenen Thesen, beendete Fritjof Meyer mit den Worten, dass er „das Sterben von über einer halben Million Menschen in Auschwitz, überwiegend im Gas und zumeist Juden, belegt habe“.

Mit ihrer Behauptung, „in Auschwitz wäre niemand vergast“ worden, hat die 89-jährige Ursula Haverbeck wahrscheinlich erneut eine volksverhetzende Straftat begangen. Auch Nikolai Nerling, den die Berliner Schulverwaltung nach der Anzeige wegen seiner Propaganda-Aktivitäten vom Schuldienst freistellte, will sich scheinbar mit der Justiz anlegen. Denn neben Leugnung und Verharmlosung der Shoa ist auch die ungenierte Verbreitung entsprechender Äußerungen eine Straftat gemäß dem deutschen Strafgesetzbuchparagrafen 130.


http://www.hagalil.com/2018/03/grundsch ... gespraech/



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