Welt beweist mit einem einzigen Foto den Holocaust

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Pia Kahn
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Welt beweist mit einem einzigen Foto den Holocaust

Postby Pia Kahn » 6 months 1 week ago (Sun Jan 26, 2020 9:13 am)

https://www.welt.de/geschichte/article2 ... lager.html

Eigentlich ist das schon langweilig, weil diese Fotos schon ausführlich von den Holocaust-"Leugnern" kritisiert worden sind.

Aus dem Weltartikel: "Zwar hatte Hitler persönlich „die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa“ öffentlich angekündigt, zum Beispiel am 30. Januar 1939. Doch die Massentötungen selbst sollten geheim bleiben, alle Spuren beseitigt werden."

Wieso kündigt Hitler etwas öffentlich an, was er streng geheim halten möchte? Hat Hitler etwa der Sowjetunion öffentlich angekündigt, dass er sie am 22. Juni 1941 militärisch überfallen würde? War der GröSchlaZ (größte Schlächter aller Zeiten) wirklich so dumm, war er in Wirklichkeit der GröDaZ (Größter Dummkopf aller Zeiten)?

In dem Zusammenhang stellt sich natürlich auch die Frage: Wenn der Holocaust so eine streng geheime Geschichte war, wieso wussten dann fast alle Deutschen davon? Oder haben unsere Großeltern und Urgroßeltern vielleicht doch nicht gelogen, als sie sagten, "ich habe von der Judenvergasung nichts gewusst"?

Meine Entschuldigung geht an meine Omi, die vor langer Zeit verstorben ist. Ich war damals von der Dauerpropaganda aus Schule und Medien so gehirngewaschen und dumm, dass ich ihr damals nicht geglaubt. Ich hoffe Sie kann mich noch irgendwie hören. Entschuldigung Omi!

Vielleicht war Hitler aber weder GröFaZ (größter Feldherr aller Zeiten) noch GröSchlaZ noch GröDaZ? Vielleicht war Hitler gar nicht "Grö..." sondern nur ein ganz normaler Diktator, der über Leichen gegangen ist, um seine Macht zu festigen und auszubauen? Wie dem auch sei, meine Sympathien hat er in keinem Fall. Denn ich bin für einen demokratischen Rechtsstaat, in dem die Menschenrechte geschützt sind.

Wer nicht fragt, bleibt dumm. Aber solche Fragen stellt man natürlich nur, wenn man den Mut hat, den eigenen Verstand zu gebrauchen... (Kant nannte das übrigens Aufklärung)

Dieses Foto beweist den Holocaust? Wie soll ein einzelnes Foto den ganzen Holocaust beweisen, der unzählige Verbrechen umfasst? Wenn es immer so einfach wäre.

Aus dem Weltartikel: "Ihre Echtheit (der Fotos) steht völlig außer Zweifel."

Wirklich? Was ist wenn das Foto nachweislich retuschiert wurde?

"...Some of the figures had been retouched to make them clearer..."

https://en.wikipedia.org/wiki/Sonderkom ... hotographs

Aha, selbst Wikipedia räumt ein, dass es sich um ein retuschiertes Foto und kein Original handelt.

Wahrscheinlich hat der Journalist der Welt die Bildunterschrift unter seinem Foto nicht gelesen, denn da steht:

Aus dem Weltartikel: "Das berühmt-berüchtigte Foto von der Leichenverbrennung vor Krematorium V in der bearbeiteten Version"

Bearbeitete Version? Keinerlei Manipulation? Zweifellos echt? Sancta Simplicitas!

Offenkundig wurden die Leute mit Hüten am rechten Rand des Fotos mit weißen Linien bemalt, damit die Lichtquelle (von links) noch stimmt. Ich habe deshalb die begründete Vermutung, dass diese rechte Personengruppe in das Foto eingefügt wurde. Aber wer bin ich schon, ich habe ja keine Ahnung von Fotografie...

"...The Polish resistance smuggled the film out of the camp in a toothpaste tube..."

Wie sie den Foto-Film in die Zahnpasta-Tube hineingebracht haben, das würde mich schon interessieren. Nun gut... zumindest haben sich die Nazis um die Mundhygiene der Insassen gekümmert. Zahnpasta war vorhanden.

Schließlich wird uns noch ein nicht-retuschiertes Foto der gleichen Scene präsentiert, dessen Auflösung aber offenkundig geringer ist als das retuschierte Foto. Seltsam, to say the least!

https://en.wikipedia.org/wiki/Sonderkom ... hotographs

Ist es nicht problematisch, dass es sich um ein retuschiertes Foto aus der Foto-Werkstatt des polnischen Widerstands gegen die Nazis handelte? Foto-Manipulationen in Kriegszeiten? Gab's gaaaanz bestimmt nicht! ;-) Ist das wirklich eine neutrale und zuverlässige Quelle? Wieso retuschiert der polnische Widerstand ein elementares Beweismittel und beraubt es damit seiner Beweiskraft? Keinerlei Zweifel angebracht?

Aber wieso sollen die Fotos denn authentisch sein? Bislang spricht wenig dafür.

Aus dem Weltartikel: "Nicht nur, weil einzelne Überlebende des Sonderkommandos die Fotoaktion bestätigten wie Alter Fajnzylberg oder Leon Cohn...." Genau, Mitglieder des Sonderkommandos würde niemals lügen über die Nazis, ganz bestimmt nicht. Dafür haben sie überhaupt kein Motiv! "Sondern auch, weil genau dort, wo auf den beiden durch die Tür der Gaskammer aufgenommenen Fotos Qualm aus der Verbrennungsgrube aufsteigt, tatsächlich die Spuren Tausender eingeäscherter menschlicher Körper gefunden wurden."

Wirklich? Wo ist das dokumentiert? Ich habe immer wieder gelesen, dass die Asche der kremierten Leichen im nahe gelegenen Fluss Sole, einem Zufluss der Vistula (Weichsel), ausgestreut wurde, so dass die Asche spurlos verschwunden ist. Haben die Nazis das in diesem Fall etwa systematisch vergessen? Hat man in diesem Fall nicht nur die Leichenreste aufgesammelt sondern auch anhand der Spuren die Todesursache versucht zu ermitteln? Wo sind die entsprechenden Obduktionsberichte? Hat man die Anzahl Leichen auch gezählt? Immerhin geht es um das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte und da wird man doch keinen Aufwand und keine Mühe gescheut haben, oder nicht? So weit ich weiß, gibt es diese Dokumente nicht. Wer mehr weiß, den bitte ich um Aufklärung.

Zur orthodoxen bzw. rechtgläubigen Fortbildung:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gaskammer ... _Auschwitz

Aus dem Weltartikel: "Hier wurden von Mai bis August 1944 die Leichen vergaster Juden vor allem aus Ungarn eingeäschert.."

Woher wissen wir, dass es die Leichen von ermordeten Juden sind? Vielleicht sind es gar keine Juden? Vielleicht sind sie an Krankheiten und Seuchen gestorben? Vielleicht sind sie im Krieg gefallen? Vielleicht sind sie im Bombenhagel umgekommen? Dem Foto ist das nicht zu entnehmen.

Aus dem Weltartikel: "Holocaust-Leugner ignorieren diese Aufnahmen in der Regel, weil es praktisch unmöglich ist, sie zu relativieren. Denn wenn zusätzlich zu den 46 Brennkammern der Krematoriumsöfen in Birkenau offene Verbrennungsgruben benutzt wurden, muss die Zahl der Leichen enorm gewesen sein."

Der Artikel richtet sich also ganz direkt an die Holocaust-Leugner. Sie sollen hiermit widerlegt werden. Nun ja, Holocaust-Leugner haben zahlreiche Aufsätze und ein ganzes Buch geschrieben, das sich damit befasst. Dort wird die Authentizität der Fotos aus unterschiedlichen Gründen in Zweifel gezogen. Meines Wissens nach gibt es kein Mainstream-Buch, dass sich dezidiert mit der Verbrennung von Leichen unter freiem Himmel in Auschwitz befasst. Die Leugner haben ein solches Buch.

Was ist aber, wenn zumindest 3 von 4 Krematorien in Birkenau wegen Reparatur im August 1944, als das Foto aufgenommen wurde, nicht in Betrieb waren? Was beweisen dann diese Foto-Aufnahmen noch? Genau das behaupten aber die Holocaustleugner:

"On May 13, the head of construction requested a specific permit for a bricklayer of the Koehler Co., giving the following reason:216 “The bricklayer Apolinary Golinski, born Aug. 5, 1904, has been ordered by the Koehler Co. to perform repairs on the crematoria. We request to endorse his temporary ID card with a permit to enter same.” The Koehler Co. had built the chimneys and the flues of the crematoria, hence in early May of 1944 all four Birkenau crematoria showed brickwork damage on these structures. But at the time, the cremation furnaces, too, were damaged, as results from the following work list of the inmate locksmith workshop:
217
– “Apr. 13, 1944. No. 1483. Crematory administration. Object: Repair of 20 furnace doors a. 10. scrapers in Crematoria I and II […]. Finished: Oct. 17, 1944.”
– “June 1, 1944. No. 1600. Crematory administration. Object: Repair of 30 furnace doors in Crematoria III and IV, as well as supply of 4 pcs. fire hooks […]. Finished: June 7, 1944.”
– “June 7, 1944. No. 1617. Crematory administration. Object: Daily repairs on crematoria 1 – 4 from June 3 – July 20, 1944. Finished: July 4, 1944”218
Order no. 1617 refers to the request by the SS garrison administration No. 337/4 of May 31, 1944, which means that the damages to be repaired had been observed prior to that date. Hence, these documents prove that on May 31, 1944, the four Birkenau crematoria were under repair, and that explains why they do not emit any smoke on the corresponding photographs.

The photograph taken on August 20 is particularly important because it shows smoke emanating both from the yard of Crematorium V as well as possibly from the chimney of Crematorium III. On that day, according to D. Czech’s Kalendarium, no homicidal gassing was carried out, 219 and the outdoor fire could thus not have any criminal character. Moreover, if all four Birkenau crematoria were operational but at most one of them was operated, as indicated by the lack of any smoke from the other chimneys, what need was there for any outdoor cremation?..."

Quelle: CARLO MATTOGNO aus ∙ "AUSCHWITZ: OPEN-AIR INCINERATIONS", Seite 76 ff.

Wenn das stimmt, dann liefen die Kermatorien von Auschwitz-Birkenau von Mai bis August 1944 nicht unter Volldampf. Wenn die Krematorien 1944 nicht unter Volldampf liefen sondern die meiste Zeit repariert wurden, dann können auch nicht in wenigen Monaten hunderttausende vergaste Juden aus Ungarn im Jahre 1944 kremiert worden sein. Das ist Mattognos Argument. Mattogno hat übrigens zusammen mit dem italienischen Ingenieur Franco Deana ein dreibändiges Werk über die Kermatorien von Auschwitz geschrieben (Titel: The Cremation Furnaces of Auschwitz—A Technical and Historical Study). Wer sich dafür interessiert, bitteschön... Eine Replik darauf von Seiten der Holocaust-Orthodoxie steht übrigens bis heute noch aus.

Vielleicht hat der italienische Holocaustleugner Carlo Mattogno all die zeitgenössischen Dokumente und die Fotoaufnahmen, auf die er sich bezieht, aus dem Hut gezaubert bzw. gefälscht? Vielleicht hat er sie vollkommen falsch interpretiert. Ich weiß es nicht. Es ist aber ein Argument, dem man nachgehen muss und das man widerlegen muss. Das erwarte ich von unseren Historikern. Aber diese Historiker befinden sich frei nach Kant immer noch im "dogmatischen Schlummer". Wer wollte auch freiwillig aus diesem behaglichen Traum aufwachen? Es könnte ja ungemütlich werden! Keine Angst, in Deutschland herrscht doch Meinungs- und Forschungsfreiheit, oder etwa nicht?

Ich beziehe hier weder Stellung für noch gegen die Holocaustleugner. Ich beziehe hier Stellung für eine offene Debatte und für die Meinungsfreiheit. Dieser schlecht recherchierte Welt-Artikel zeigt exemplarisch, dass es höchste Zeit für eine offene Debatte ist. Denn letztlich ist der Welt-Artikel ein Debatten-Beitrag gegen die Holocaust-Leugner. Deshalb ist es recht und billig, mehr noch, es ist notwendig, auch die Argumente der Leugner zu Wort kommen zu lassen.

So und jetzt könnt ihr mich steinigen. Ist mir egal. Ich halte diese verlogene Debatte, die letztlich mit Hilfe von staatlicher Gewalt geführt wird, ich halte sie nicht mehr aus. Das läuft im Wesentlichen so: "Ich habe Recht und wenn du mir widersprichst, dann kriegst du eins aufs Maul oder gehst in den Knast! Dafür habe ich Antifa, Staatsanwälte, Richter und Polizisten. Die besorgen das dreckige Geschäft für mich. Deshalb habe ich Recht und so wasche ich meine Hände in Unschuld!"

Wir leben in keiner offenen Gesellschaft sondern unter einer religiösen Willkürherrschaft, in der Ungläubige mittels staatlicher Gewalt willkürlich und widerrechtlich bedroht und Mundtot gemacht werden, damit alle an die staatlich verordnete Wahrheit glauben. Diese unbezweifelbare Wahrheit, das religiöse Dogma unserer Zeit, das ist der Holocaust in allen seinen Schattierungen und Details. George Orwell hatte Recht. 1984 ist heute. Meinungsfreiheit ist heute keine Realität sondern eine Utopie.

Wer kontroverse Debatten nicht aushält, der muss sie nicht führen und kann gerne den Kopf in den Sand stecken. Alle Anderen mögen friedfertig und aufgeschlossen den Pro- und Contra-Argumenten lauschen. Wer vermutlich Recht hat, das kann dann jeder für sich im stillen Kämmerlein entscheiden. So geht Meinungsfreiheit und so geht Toleranz und nur so kommen wir der Wahrheit ein Stück näher. Liebet einander, hasset nicht, möge der Friede mit uns sein!

PS: Wenn jetzt jemand sagt, dass das nicht "klug" ist und dass ich besser schweigen sollte, dem sage ich: Wer unseren Großeltern vorwirt, dass sie nichts gegen die Nazis gesagt haben, der kann mir heute nicht sagen, ich möge das Maul halten. Wenn niemand seine Stimme für die Gerechtigkeit und Meinungsfreiheit erhebt, dann geht es immer so weiter bis wir wieder in einem totalitären System leben. Das hatten wir schon zweimal in Deutschland, erst die Nazis und dann die Kommunisten. Dann gute Nacht und alle die heute Schweigen, die tragen dann Mitschuld an der Misere von heute, morgen und übermorgen!
If liberty means anything at all, it means the right to tell people what they do not want to hear.

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