Buddeln hilft

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ClaudiaRothenbach
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Buddeln hilft

Postby ClaudiaRothenbach » 1 decade 3 years ago (Thu Aug 24, 2006 12:39 pm)

Wenn man buddelt, findet man auch Leichen (sollten welche da sein).

Anders als in Belzec hat Kola hier gegraben - und wurde fündig. Allerdings fand er mal wieder Leichen, die auf das Konto der jüdischen Bolschewisten gehen.

Ein zweites Katyn

Neue Massengräber polnischer Soldaten bei Kiew

Östlich von Kiew, im Wald von Bykownia, wurden Ende Juli vom Thorner Archäologen Andrzej Kola Gräber von polnischen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Bei Kolas Exhumierungen wurden in einem Massengrab bei sechzig Menschen Einschüsse in den Hinterkopf sowie Uniformenreste und Knöpfe der polnischen Armee sowie eine Identifikationskarte eines 1940 bei Bialystok vom sowjetischen Geheimdienst NKWD inhaftierten polnischen Soldaten nachgewiesen. Diese Funde und ergänzende Recherchen polnischer Historiker lassen. auf die etwa 3.500 noch vermißten Polen aus der Zeit von 1940 schließen.

Bisher gab es in Bykownia Schwierigkeiten, die vielen Opfer in den über hundert Massengräbern genau zuzuordnen. Bis heute wurde keine Exhumierung vorgenommen. "Niemand ist in der Lage einzuschätzen, wie viele, Opfer in Bykownia liegen. Historiker schätzen die Anzahl der Begrabenen auf bis zu 300.000 Menschen", sagte Jewhen Swerstiuk, Chef des ukrainischen Pen-Clubs und Sowjetdissident, der sich als einer der ersten nach 1989 mit dem Andenken an die Opfer von Bykownia beschäftigt hatte. In dem etwa fünf Hektar großen Wald sind jetzt von der ukrainischen Gedenkorganisation "Memorial" und von Angehörigen der unzähligen Opfer aus der Zeit der stalinistischen "Säuberungen" in den dreißiger Jahren einige symbolische Grabhügel sowie ein Kreuz angelegt worden. In der Sowjetzeit riefen schon Gedenkkerzen in Nähe des Waldes schnell den KGB auf den Plan. Wegen der eventuell zutage tretenden Leichenreste im Erdreich mußte man in den siebziger Jahren auch von dem Plan Abstand nehmen, einen großen neuen Busbahnhof bei Bykownia zu bauen.

Der Leiter der von der polnischen Regierung ernannten Ermittlungskommission, Andrzej Przewoznik, weist darauf hin, daß weitere Grabungen bis in den Herbst andauern werden. "Wir wollen hundertprozentige Sicherheit darüber haben, wo sich die polnischen Gräber befinden, um sie ordentlich zu dokumentieren", wird Przewoznik in der Warschauer Gazeta Wyborcza zitiert. "Wie der Rat zum Schutze des Gedenkens an Kampf und Martyrium sagt, liegen in Bykownia vermutlich jene 3.435 Personen, deren Namen auf der ukrainischen 'Katyn-Liste' zu finden sind." Diese auf sowjetische Dokumente fußende Liste wurde 1994 offiziell von der Ukraine an Polen überreicht.

Nach dem Angriff der Roten Armee vom 17. September 1939 auf Polen im Zuge des Hitler-Stalin-Paktes nahmen die sowjetischen Besatzer in Ostpolen etwa 14.500 Offiziere und Soldaten gefangen. Mindestens weitere 10.000 Zivilisten - meist Intellektuelle, Beamte und Juristen - wurden von der NKWD festgenommen und deportiert. Auf Befehl Stalins wurden sie anschließend getötet. Ort der Hinrichtungen war vor allem Katyn in Rußland, wo deutsche Truppen im Februar 1943 die Massengräber entdeckten. Die Sowjetunion machte lange Zeit die Wehrmacht für die Tötungen verantwortlich, so auch bei den Nürnberger Prozessen 1946. Erst der spätere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow gestand im April 1990 die Verantwortung der Sowjetunion ein. Die 14 Jahre andauernden Untersuchungen der obersten russischen Militärstaatsanwaltschaft wurden jedoch am 21. September 2004 auf Grund Verjährung eingestellt. Die vom polnischen Institut der nationalen Erinnerung geforderte offizielle Opferrehabilitierung lehnte Moskau im März 2006 "aus formalen Gründen" ab, was die bilateralen Verstimmungen zusätzlich beförderte.

MATTHIAS BAKERMANN, JF 34/06 Seite 17
"Everything has already been said, but not yet by everyone." - Karl Valentin

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neocon
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Postby neocon » 1 decade 3 years ago (Mon Aug 28, 2006 1:59 am)

Krass, echt.

Ich hoffe, irgendwann stossen die Forensiker auch noch auf wenigstens eines dieser "Einsatzgruppen" Massengräber, in denen rund ein Drittel aller Holocaustopfer liegen soll. Dort müssten sie dann auf massenhaft deutsche Gewehrkugeln stossen und dass die Einsatzgruppen noch eben all ihre Opfer ausgegraben, verbrannt und zu Staub zermahlen haben kann mir nun echt keiner erzählen...

Ich erwarte also rund 1,5 Millionen Leichen und 2 Millionen Gewehr/Pistolenkugeln.

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Hektor
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Postby Hektor » 1 decade 3 years ago (Thu Aug 31, 2006 5:57 am)

Quelle zu dem Artikel?

Habe ich hier gefunden:
http://www.jf-archiv.de/archiv06/200634081856.htm


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