David Irving wieder ein freier Mann

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Patria
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David Irving wieder ein freier Mann

Postby Patria » 1 decade 4 years ago (Wed Dec 20, 2006 5:39 pm)

David Irving wieder ein freier Mann

Im Berufungsverfahren des britischen Holocaust-Leugners David Irving ist die Reststrafe auf Bewährung ausgesetzt worden. Er ist damit seit heute wieder ein freier Mann.

Strafrahmen reduziert

Der Richter gab der Berufung des 68-jährigen Irving teilweise statt und reduzierte den Strafrahmen von drei auf zwei Jahre, davon ein Jahr bedingt.

Da Irving bereits über 13 Monate in U-Haft verbrachte und diese Zeit auf den unbedingten Strafteil von einem Jahr angerechnet wird, kann Irving sofort Österreich verlassen und in seine Heimat Großbritannien zurückkehren.

Seit 11. November 2005 in Haft

Irving befand sich seit 11. November 2005 in Wien im Gefängnis. Er war für einen Vortrag nach Österreich eingereist und auf Grund eines Haftbefehls aus dem Jahr 1989 festgenommen worden.

Der Nichtigkeitsbeschwerde Irvings gegen das Urteil vom 20. Februar 2006 wurde zuletzt nicht stattgegeben.

Gegen NS-Verbotsgesetz verstoßen

Im Februar war der Brite verurteilt worden, bei zwei Vorträgen in Wien und in Leoben gegen das NS-Verbotsgesetz verstoßen zu haben.

Irving hatte unter anderem die Existenz von Gaskammern in Auschwitz und die Judenverfolgung unter Adolf Hitler in Abrede gestellt. Die November-Pogrome der "Reichskristallnacht" schrieb Irving als SA-Männer verkleideten "Unbekannten" zu.

In seinem Prozess gab sich der 68-Jährige als nach außen hin geläuterter, um Faktentreue bemühter Historiker, der grundsätzlich nicht mehr an den Gaskammern und der Massenvernichtung der Juden während der NS-Zeit zweifle, sich aber an "Einzelheiten" stoße.

wien.ORF.at
Alle Kraft der Menschen wird erworben durch Kampf mit sich selbst und Überwindung seiner selbst. — Johann Gottlieb Fichte

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ClaudiaRothenbach
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Postby ClaudiaRothenbach » 1 decade 4 years ago (Thu Dec 21, 2006 2:58 am)

Und jetzt bitte Ernst Zündel, Germar Rudolf und all die anderen Opfer der Meinungsfreiheit.


(Meinungsfreiheit bedeutet, daß jeder seine freie Meinung für sich behalten darf.)
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Reinhard
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Postby Reinhard » 1 decade 4 years ago (Thu Dec 21, 2006 4:30 am)

orf wrote:Massive Kritik an Irving-Urteil

Massive Kritik am Urteil gegen den Holocaust-Leugner David Irving ist gestern aus dem In- und Ausland gekommen. "Nur eine Woche nach dem Kongress der Holocaust-Leugner in Teheran wird in Österreich der Holocaust-Leugner David Irving freigelassen. Er saß nur ein Jahr seiner dreijährigen Gefängnisstrafe ab."

So präsentierte das israelische Fernsehen gestern Abend die vorzeitige Freilassung Irvings und stellte kommentierend die Frage: "Schließt sich Österreich dem Iran an?"

Weiters folgerte das israelische Fernsehen: "Wie wir das in Teheran gesehen haben, werden weder die Berichte der immer weniger werdenden Zeitzeugen noch die Dokumentationen und die Bilder, weder die Gerichte noch die Gerechtigkeit Irving oder Ahmadinedschad und all die anderen überzeugen."

"Schreckliche Entscheidung"
Die vorzeitige Haftentlassung Irvings stieß auf scharfe Kritik des Simon-Wiesenthal-Zentrums in Jerusalem. Dessen Direktor Ephraim Zuroff nannte den Richterspruch eine "schreckliche Entscheidung zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt". Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) sprach von einem "Fehlurteil".

SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim bezeichnete das OLG-Urteil in einer Presseaussendung als "höchst erstaunlich und nur sehr schwer nachvollziehbar". Das Urteil war vom FPÖ-nahen Richter Ernest Maurer gefällt worden. Die grüne Justizsprecherin Terezija Stoisits forderte die Verhängung eines Aufenthaltsverbots gegen den Briten.

Irving kommt frei
Im Berufungsverfahren am Wiener Landesgericht war die Reststrafe des britischen Holocaust-Leugners auf Bewährung ausgesetzt worden. Es wird keinen Haftbefehl wegen eines anderen Verfahrens geben. Irving wurde allerdings in Schubhaft übernommen.

http://orf.at/

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ClaudiaRothenbach
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Postby ClaudiaRothenbach » 1 decade 4 years ago (Thu Dec 21, 2006 7:55 am)

Es freut mich, wenn sich diese Leute ärgern.

:lol:
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Gertrud
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Postby Gertrud » 1 decade 4 years ago (Fri Jan 05, 2007 11:14 am)

http://www.national-zeitung.de/Artikel_07/NZ02_1.html

National-Zeitung 5. Januar 2007

„Ich habe im Gefängnis 4.000 Seiten geschrieben“
David Irving ist frei – jetzt geht er in die Offensive

David Irving ist nach London zurückgekehrt, doch das Urteil des Oberlandesgerichts Wien in seiner Sache sorgt weiter für Streit. Der SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim und zahlreiche Vertreter jüdischer Einrichtungen protestierten gegen die Entscheidung, mit der David Irving aufgrund des „außerordentlich lang zurückliegenden Tatzeitraums“ sowie des „bisher untadeligen Wandels des Angeklagten“ auf freien Fuß gesetzt wurde. National-Zeitungs-Herausgeber Dr. Gerhard Frey hat David Irving befragt.

„400 Tage Einzelhaft“

National-Zeitung: Herr Irving, wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Irving: Meine Festnahme durch die österreichischen Behörden im November 2005 und die anschließenden 400 Tage Einzelhaft haben mich eine Menge gekostet. Das beginnt mit den beiden Vorlesungen, die ich damals vor der Universität von Colorado in Denver hätte halten sollen – die Flugkarte hatte ich schon erworben – und die infolge meiner Verhaftung ins Wasser gefallen sind. Allerdings habe ich während der Haft an meiner Himmler-Biographie und an meiner Autobiographie geschrieben – 4.000 Seiten, mit der Hand versteht sich. Und diese beiden großen Werke werde ich in den kommenden Monaten vollenden.

National-Zeitung: Wie wurden Sie von den mit Ihrer Betreuung beziehungsweise Bewachung beauftragten Personen behandelt?

Irving: Die Beamten der Justizanstalten Graz-Jakomini und Wien-Josefstadt verhielten sich äußerst entgegenkommend und korrekt. Am 21. Dezember kam der Leiter des Polizeigefängnisses in meine Zelle. „Ich bin nicht gerade glücklich, daß Sie hier sind“, sagte er, er könne aber nichts dafür und ich müsse wie jeder andere Häftling behandelt werden. In den zehn Stunden bis zu meinem erzwungenen Abflug erschienen nach und nach zwölf Polizeibeamte verschiedener Dienstgrade: Ob ich so nett sein würde und ein Autogramm … Selbstverständlich kam ich dem nach.

Im Gefängnis Graz-Jakomini hatte ich sogar die in der Gefängnisbücherei vorhandenen von mir verfaßten Werke signieren sollen. Das habe ich getan, mit dem Ergebnis, daß die Grünen im Parlament Sturm liefen und Frau Justizministerin Gastinger vom BZÖ – anscheinend keine sehr tapfere Frau – anordnete, daß alle meine Bücher – insgesamt 120 Stück – sofort aus sämtlichen Anstaltsbibliotheken zu entfernen und zu vernichten seien. Ein Vorgehen also, das an die Bücherverbrennung der unseligen Zeit nach der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ erinnert. Wie sagte doch Heinrich Heine? „Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“ Etwas Zeitgeschichte sollte man kennen, auch als Justizministerin. Über meine Erlebnisse in den Haftanstalten, Gerichten und Polizeibehörden Österreichs berichte ich in meinem demnächst erscheinenden Buch „Meine Gefängnisse“.

„London hat keinen Finger für mich krumm gemacht“

National-Zeitung: Die Ihnen in Wien zur Last gelegten Tatbestände sind in fast allen Ländern der Erde, insbesondere auch Großbritannien, straffrei. Haben sich die britische Regierung oder andere Einrichtungen Ihres Landes für Sie in Österreich verwendet?

Irving: Ich schrieb jüngst zwei Briefe an die britische Außenministerin Margaret Beckett. Die Regierung in London hat – wohl aus Angst – keinen Finger krumm gemacht, um gegen meine am 11. November 2005 erfolgte menschenrechtswidrige Verhaftung anzugehen. Mir hat das Amt lediglich den Rat erteilt, ich solle einen Anwalt anheuern. Mit diesem Anwalt zusammen, dem tapferen alten Kämpfer Dr. Herbert Schaller, gehe ich nunmehr auch gegen Österreich vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen vor.

National-Zeitung: Wie konnten Sie in der Haft an Ihren wissenschaftlichen Projekten weiterarbeiten?

Irving: Es war nicht einfach, denn ich mußte auch an die notwendigen Archivalien herankommen. Das Münchner Institut für Zeitgeschichte hat mich dabei mit Dokumenten unterstützt, vor allem aus der dortigen „Aktensammlung Irving“. So hatte ich immer genug Vorrat, um mit der Forschung vorwärtszukommen. Nur war der Briefwechsel kompliziert; drei Wochen wurden meine Briefe von der Gefängniszensur – in meinem Falle von Richter Peter Liebetreu höchstpersönlich – zurückgehalten, und aus dem gleiche Grunde mußte ich dann weitere drei Wochen auf die jeweilige Antwort warten. Meine Kollegen in der Zunft rund um die Welt haben aber für diese Schwierigkeiten sofort Verständnis gezeigt – aus der Bundesrepublik, aus Kanada und den USA erhielt ich Hilfe. In der Einsamkeit der Gefängniszelle habe ich die nötige Ruhe gefunden, um über schwierige Fragen der Zeitgeschichte – etwa das Verhältnis Himmler, Karl Wolff, Adolf Hitler, Oswald Pohl – nachzudenken und schließlich auch Klarheit zu gewinnen. Überhaupt habe ich die Gelegenheit genützt, um mich zu rekalibrieren, meine Gedankengänge neu zu ordnen und mich sozusagen wieder zu eichen.

„Abschreibenden Historikern das Handwerk legen!“

National-Zeitung: Herr Irving, Sie haben zu Beginn Ihrer Laufbahn als Historiker mit einer großen Arbeit über Dresden zum erstenmal Aufsehen erregt. Damals hat die Fachwelt die von Ihnen ermittelten Zahlen der ermordeten Zivilisten akzeptiert. Heute wird versucht, die Opfer der Auslöschung Dresdens durch alliierte Terrorflieger auf einen Bruchteil herabzudrücken. Wie erklären Sie sich diese Bemühungen, die Schuld der Sieger zu minimieren?

Irving: Man versucht, die wirkliche Totenzahl in Dresden mit Hilfe des Zwischenberichts des dortigen Polizeipräsidenten herunterzusetzen, der eine wesentlich niedrigere Zahl angibt – er war ja auch für den leider sehr mangelhaften Feuerschutz und für die Luftschutzmaßnahmen zum Teil verantwortlich. In den Himmler-Akten der Hoover Library in Washington habe ich nun ein sehr aufschlußreiches Dokument gefunden, das eine bessere Hochrechnung im Falle Dresden erlaubt: Himmler besuchte nämlich am 13. August 1943 nach den niederschmetternden englischen Luftangriffen vom 27./28. Juli 1943 auf Hamburg die Hansestadt. Bei einem persönlichen Vortrag nannte ihm der Polizeichef, der Höhere SS- und Polizeiführer Nordsee Graf von Bassewitz-Behr, den Stand der Personenverluste am 12. August 1943, 21 Uhr: 22.011 Gefallene, 17.553 Verwundete und etwa 900.000 Obdachlose und Vermißte; bekanntlich stieg aber die Totenziffer, als die Bergungsarbeiten in den darauffolgenden Wochen fortgesetzt wurden, auf schließlich 48.000 – mehr als das Zweifache. Genaueres hierzu wird man in meiner kommenden Himmler-Biographie finden. Auch in Dresden hat der Polizeipräsident die Verluste erheblich herabgesetzt und diese Mitte März 1945 auf etwa 35.000 geschätzt.

National-Zeitung: Die Fachwelt hat immer Ihre exzellenten Leistungen zur Ermittlung der historischen Wahrheit bewundert und zwar weitgehend unabhängig von Ihrer Position in aktuellen politischen Fragen. Hat sich diese Situation geändert?

Irving: Die konform-historische Fachwelt ist über mich sehr verärgert; sie hat es lange ziemlich leicht dabei gehabt, alles voneinander abzuschreiben, ohne daß einer seine eigenen Schlußfolgerungen zieht. Mein Bestreben ist es seit vierzig Jahren, dieser Art von Historikern das Handwerk zu legen. In vielen Fällen ist mir das auch gelungen.

„Unakademische Methoden“

National-Zeitung: Sehen Sie in Zukunft große Schwierigkeiten, Ihre Erkenntnisse zu publizieren?

Irving: Der Kampf wird noch immer schwieriger, da die Gegner nunmehr zu diesen mir wenig akademisch erscheinenden Mitteln greifen. In Wien wurde die erste Anzeige gegen mich vom „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands“ erstattet und zwar am 7. November 1989, nachdem in der „Arbeiterzeitung“ ein völlig entstellter Bericht über meinen Vortrag gestanden hatte; am 7. November 1989 ging diese Anzeige per Post an den Polizeipräsidenten; noch am 8. November 1989 wurde der Haftbefehl gegen mich erlassen. Ausgerechnet am Tag vor dem Mauerfall in Berlin, einem Trauertag für die ganze kommunistische Welt.

National-Zeitung: Wie, Herr Irving, kamen Sie als Engländer, der mit dem Nazismus nichts zu tun haben konnte, in eine Position, in der Sie den Unterlegenen des Zweiten Weltkriegs – Deutschland – häufig verteidigen?

Irving: Ich verteidige nicht Deutschland als solches, sondern das, was ich als die historische Wahrheit erachte.

National-Zeitung: Sie haben sich in Ihren Werken häufig mit der Rolle Churchills befaßt. Offensichtlich hat der Premier durch den mit ungeheuren Opfern auf englischer Seite errungenen Sieg Großbritannien ruiniert und zu einer zweit- bis drittrangigen Macht degradiert. Wie ist dieses Phänomen zu erklären?

Irving: Bei einem Diner in Nord-London Mitte Juli 1936 griff eine kleine, aber wohlhabende Religionsgemeinschaft in London dem damals unbeschäftigten Politiker Winston Churchill mit einem Scheck in einer sehr beträchtlichen Höhe unter die Arme – ungefähr fünf Millionen Euro nach heutigem Wert. Darüber ist Näheres zu lesen in der von Robert Henriques verfaßten Biographie des Ölmilliardärs Sir Robert Waley Cohen (1877–1952; Anm. d. Red.) von Royal Dutch Shell, der den Scheck ausstellte. Bis dahin hatte sich Churchill überhaupt nicht für Hitler als Objekt interessiert. Er hatte seit 1933 nur als – schlechter – Publizist für die „Chicago Tribune“ agiert, aber nun änderte sich das schnell. The rest is history …

Das Rätsel Dünkirchen

National-Zeitung: Sie haben in Ihrem Buch „Schlacht um Europa“ den verzweifelten Kampf der deutschen Wehrmacht gegen die Invasion 1944 und das Versagen der deutschen Führung gewürdigt. Wie beurteilen Sie den möglicherweise kriegsentscheidenden Fehler Hitlers, vom 26. Mai bis zum 4. Juni 1940 das britische Expeditionskorps in Frankreich und Reste der französischen Armee, die von deutschen Truppen bei Dünkirchen eingekesselt waren, zu Schiff nach England entkommen zu lassen? Kann ein Politiker an verantwortlicher Stelle so spinnen, daß er in einer derart entscheidenden Frage seine Leidenschaft für den Feind – England – über alles stellt?

Irving: Nicht Hitler, sondern Generaloberst Gerd von Rundstedt, der Oberbefehlshaber der bis zur Kanalküste vorgedrungenen Heeresgruppe A, ist für diese taktische Fehlentscheidung in erster Linie verantwortlich. Rundstedt bat um Zeit, seine Panzerverbände auffrischen zu können. So bestätigte Hitler den entsprechenden „Haltebefehl“. Den Nachrichtenabteilungen des deutschen Heeres war damals unbekannt, daß die britische Armee schon nach Kräften einschiffte. Wie aus dem Tagebuch des damaligen Generalmajors Kurt von Tipelskirch hervorgeht, stellte man sich beim Generalstab am 31. Mai 1940 die Frage: „Wann haben wir erfahren, daß die Engländer einschiffen?“ Die Suche nach einem Sündenbock war also schon da – und selbstverständlich liegt heute nichts näher als dieses Versagen Hitler anzulasten.


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